Eine Patenschaft als Hilfe zur Selbsthilfe

Das Kaffeeprogramm ist neben dem Patenschaftsprogramm eines der zentralen Projekte von Celebrate Hope Ministries. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Menschen in den Regionen Rakai und Kyotera durch den Anbau von Kaffee dazu befähigt werden, ein ausreichendes Einkommen zu generieren, um ein selbstbestimmtes und auskömmliches Leben zu führen.

Alle Patenfamilien, die ins Kaffeeprogramm aufgenommen werden, erhalten zunächst das nötige Know-How, bis zu 300 Kaffeesetzlinge sowie das benötigte Werkzeug, um ein Kaffeefeld anzulegen, auszubauen und zu bewirtschaften. Die Kaffeebauern werden durch die Mitarbeiter von Celebrate Hope Ministries betreut und darin geschult, wie sie die Ernte sichern und den Ertrag verbessern können.

Hope Coffee – wenn Anbau Zukunft schenkt

Ein wichtiges Element ist der Schutz gegen Klimaeinflüsse und Bodenerosion, zum Beispiel durch nachhaltige Speicherung von Regenwasser, Mulchen, und den Anbau von Mischkulturen. Letzteres trägt darüber hinaus zur Nahrungsmittelsicherheit bei. Nach zwei bis drei Jahren ist die erste Ernte möglich und nach circa sechs Jahren kann dadurch eine Familie ernährt werden.

Celebrate Hope Ministries kauft den Kaffee nach der Ernte zu fairen Preisen auf. Diese liegen deutlich über den marktüblichen Einkaufspreisen. Die Kaffeebohnen werden im Hope Coffee Center weiterverarbeitet und verkauft. Inzwischen sind mehr als 4.000 Bäuerinnen und Bauern Teil der Hope Coffee-Familie, 2.200 von ihnen können ernten. Im Jahr 2016 wurde der Hope Coffee in einem landesweiten Wettbewerb in Uganda zum qualitativ hochwertigsten Robustakaffee ausgezeichnet.

Auch in Deutschland ist Hope Coffee online bei unserem Partner Delight & Style erhältlich!

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Wolfgang Fleischer

Schriftführer

Den ersten Kontakt zu CHG und CHM bekam ich über unsere Kirchengemeinde in Kapellen und so reiste ich 2018 das erste Mal mit nach Uganda. Das durchgängige Konzept von CHM, das Familien nachhaltig ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht, hat mich überzeugt, so dass ich gerne bereit war und bin, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Bislang eher im Hintergrund, z.B. mit Förderanträgen an die Landeskirche und Aufbereitung von ausgemusterten Laptops der Landesfinanzverwaltung, seit März 2026 nun als Schriftführer.

Afrika fasziniert mich seit der ersten Begegnung. 1983 reiste ich mit dem CVJM-Neukirchen und Partnerschaft eine Welt an den Tana-River im Osten Kenias. In Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung war für das kleine Dorf Sera die Versorgung mit genießbarem Trinkwasser sicherzustellen.

Weitere Reisen führten mich über den Verein Partnerschaft eine Welt (heute „Afrikanische – Deutsche Partnerschaft MALAIKA“) in den Westen Kenias und nach Longido in Tansania. Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meiner Frau in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder nach Uganda in das Dorf Sanje zu reisen.