Eine Kooperation mit Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Viele Menschen im Distrikt Rakai, einer vergleichsweise schwach entwickelten Region im Südwesten Ugandas, haben nur einen unzureichenden Zugang zu Wasser. Das notwendige Wasser zum Kochen, für die Körperhygiene oder zum Trinken nimmt die Bevölkerung zurzeit überwiegend aus Seen, Tümpeln und Bächen. Dieses Wasser ist oft verschmutzt, unter anderem bedingt durch anderweitige Nutzungen (z.B. durch Vieh). Außerdem ist in der Trockenzeit nicht genügend Wasser verfügbar.

Die Einwohner, insbesondere Kinder, müssen mehrmals täglich eine Strecke über mehrere Kilometer zurücklegen, um Wasser für die Familie zu holen. Die Menschen vor Ort leiden unter der nicht ausreichenden Wasserversorgung. Verschmutztes Wasser kann beispielsweise Durchfallkrankheiten hervorrufen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite von Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Gemeinsam für sauberes Wasser

Das Wasserprojekt ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Es diente als Pilotprojekt für weitere 4 neue Wasserprojekte, die in der Region Rakai ebenfalls erfolgreich installiert wurden.

Vor Ort führt ein Team von Ingenieure ohne Grenzen e.V. umfangreiche direkte Gespräche mit dem Partner und den zukünftigen Nutzern und Nutzerinnen, um den Wasserbedarf und die bisherigen Nutzungsgewohnheiten im Einzelnen zu erfahren und zu dokumentieren. Außerdem werden verschiedene Daten aufgenommen, z.B. Geopositionsdaten, Wasserqualität und Verfügbarkeit von Baumaterialien, womit die Grundlage für spätere Projektschritte geschaffen wird.

Mittlerweile konnte der Brunnen gebohrt und ein erster, sogenannter Wasserkiosk gebaut werden. In einem weiteren Projektschritt soll das geförderte Wasser noch den Berg heraufgepumpt und zu einem weiteren Wasserkiosk befördert werden, damit noch mehr Menschen die Möglichkeit haben, an sauberes Wasser zu gelangen.

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Wolfgang Fleischer

Schriftführer

Den ersten Kontakt zu CHG und CHM bekam ich über unsere Kirchengemeinde in Kapellen und so reiste ich 2018 das erste Mal mit nach Uganda. Das durchgängige Konzept von CHM, das Familien nachhaltig ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht, hat mich überzeugt, so dass ich gerne bereit war und bin, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Bislang eher im Hintergrund, z.B. mit Förderanträgen an die Landeskirche und Aufbereitung von ausgemusterten Laptops der Landesfinanzverwaltung, seit März 2026 nun als Schriftführer.

Afrika fasziniert mich seit der ersten Begegnung. 1983 reiste ich mit dem CVJM-Neukirchen und Partnerschaft eine Welt an den Tana-River im Osten Kenias. In Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung war für das kleine Dorf Sera die Versorgung mit genießbarem Trinkwasser sicherzustellen.

Weitere Reisen führten mich über den Verein Partnerschaft eine Welt (heute „Afrikanische – Deutsche Partnerschaft MALAIKA“) in den Westen Kenias und nach Longido in Tansania. Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meiner Frau in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder nach Uganda in das Dorf Sanje zu reisen.