Gutes Sehen darf kein Luxus sein

Gutes Sehen darf kein Luxus sein. Davon ist der Celler Augenoptikermeister Andreas Fiemel überzeugt. Dabei denkt er nicht nur an Kunden vor Ort, sondern auch an Menschen in Afrika.

Sehvermögen, im Englischen vision, durch neue, individuell angepasste Brillen zurückzugeben, war das Ziel des Vision Aid Projects 2014 und 2015. Aus diesem Ziel ist eine neue Vision entstanden – ab 2016 wurden vor Ort Optiker ausgebildet.

Nach dreieinhalb Jahren Ausbildungszeit haben im April 2019 elf Optiker erfolgreich ihre  Abschlussprüfung  absolviert. Parallel zur Ausbildung konnten wir das Optikercenter in  Betrieb  nehmen  sowie  die Zentralwerkstatt  nach  einigen  Unwägbarkeiten  (ugandischer  Zoll  und  erfolgreiche  Bekämpfung  einer  Rattenplage) feierlich  eröffnen.  Zur  Eröffnung  gaben sich  hochrangige  Politiker  die  Ehre  und nutzten  die  Chance  einer  kostenlosen Augenmessung  bei  unserem  Center Manager Matia.

Auf diesem Wege möchten wir noch einmal den Paten und Patinnen unserer Schüler sowie zahlreichen anderen Spendern und Unterstützern danken, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Gleichzeitig möchte sich das Vision Aid Project Team um Philipp Dahlke, Benjamin und Kerrin Langer, Anita Kloss und Andreas Fiemel für die Zusammenarbeit mit Celebrate Hope Ministries bedanken.

Jetzt liegt es in den Händen aller Beteiligten vor Ort, dieses Projekt nachhaltig zum Erfolg zu führen. Wir sind sicher, dass dieses Projekt nicht nur zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung vor Ort führen wird, sondern den neuen Optikern auch ein Einkommen bieten wird, das die Lebensqualität aller Beteiligten verbessert.

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Wolfgang Fleischer

Schriftführer

Den ersten Kontakt zu CHG und CHM bekam ich über unsere Kirchengemeinde in Kapellen und so reiste ich 2018 das erste Mal mit nach Uganda. Das durchgängige Konzept von CHM, das Familien nachhaltig ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht, hat mich überzeugt, so dass ich gerne bereit war und bin, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Bislang eher im Hintergrund, z.B. mit Förderanträgen an die Landeskirche und Aufbereitung von ausgemusterten Laptops der Landesfinanzverwaltung, seit März 2026 nun als Schriftführer.

Afrika fasziniert mich seit der ersten Begegnung. 1983 reiste ich mit dem CVJM-Neukirchen und Partnerschaft eine Welt an den Tana-River im Osten Kenias. In Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung war für das kleine Dorf Sera die Versorgung mit genießbarem Trinkwasser sicherzustellen.

Weitere Reisen führten mich über den Verein Partnerschaft eine Welt (heute „Afrikanische – Deutsche Partnerschaft MALAIKA“) in den Westen Kenias und nach Longido in Tansania. Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meiner Frau in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder nach Uganda in das Dorf Sanje zu reisen.