Medizinische Hilfe für die Menschen in Rakai und Kyotera

In Uganda gibt es keine gesetzliche Kranken- oder Sozialversicherung und die Menschen müssen den größten Teil der Kosten für medizinische Versorgung selbst tragen. Dies ist vor allem für die Menschen auf dem Land eine große Herausforderung, denn die Wege in Krankenhäuser oder medizinische Versorgungsstationen sind unvorstellbar weit und die Behandlung ist für die meisten Menschen kaum bezahlbar.

Um dieser Not zu begegnen, machen sich einmal im Jahr Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Pflegepersonal aus Deutschland auf, um in den Regionen Rakai und Kyotera im Süden Ugandas Hilfe zu leisten. Zusammen mit ugandischen Ärztinnen, Ärzten und Krankenschwestern werden während des 10-tägigen Aufenthalts in den Medical Camps von Celebrate Hope Ministries mehrere tausend Menschen kostenlos medizinisch versorgt.

Hilfe, die ankommt: Medizinische Versorgung in Minziro

Von Malariabehandlungen, über Blutzucker- und HIV-Schnelltests, bis hin zu chirurgischen Eingriffen wird alles behandelt, was im Camp verantwortbar ist. Häufig kommt dabei auch der eigene Hope HealthAmbulanzwagen von Celebrate Hope Ministries zum Einsatz, um Menschen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, ins Medical Camp oder im Notfall auch in das nächste Krankenhaus zu bringen. Dies geschieht immer dann, wenn eine Behandlung notwendig ist, die im Medical Camp nicht durchgeführt werden kann. Oft übernehmen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen des ehrenamtlichen Teams aus Deutschland die Kosten für die weiterführende Behandlung im Krankenhaus.

Gemeinsam Gesundheit schenken

Die Kosten für Flug, Unterbringung und Verpflegung vor Ort werden von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Deutschland selbst getragen. Die Kosten für das Medical Camp werden durch Spenden finanziert.

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie Mike Keusemann.

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Wolfgang Fleischer

Schriftführer

Den ersten Kontakt zu CHG und CHM bekam ich über unsere Kirchengemeinde in Kapellen und so reiste ich 2018 das erste Mal mit nach Uganda. Das durchgängige Konzept von CHM, das Familien nachhaltig ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht, hat mich überzeugt, so dass ich gerne bereit war und bin, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Bislang eher im Hintergrund, z.B. mit Förderanträgen an die Landeskirche und Aufbereitung von ausgemusterten Laptops der Landesfinanzverwaltung, seit März 2026 nun als Schriftführer.

Afrika fasziniert mich seit der ersten Begegnung. 1983 reiste ich mit dem CVJM-Neukirchen und Partnerschaft eine Welt an den Tana-River im Osten Kenias. In Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung war für das kleine Dorf Sera die Versorgung mit genießbarem Trinkwasser sicherzustellen.

Weitere Reisen führten mich über den Verein Partnerschaft eine Welt (heute „Afrikanische – Deutsche Partnerschaft MALAIKA“) in den Westen Kenias und nach Longido in Tansania. Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meiner Frau in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wieder nach Uganda in das Dorf Sanje zu reisen.