Medizinische Hilfe für die Menschen in Rakai und Kyotera

In Uganda gibt es keine gesetzliche Kranken- oder Sozialversicherung und die Menschen müssen den größten Teil der Kosten für medizinische Versorgung selbst tragen. Dies ist vor allem für die Menschen auf dem Land eine große Herausforderung, denn die Wege in Krankenhäuser oder medizinische Versorgungsstationen sind unvorstellbar weit und die Behandlung ist für die meisten Menschen kaum bezahlbar.

Um dieser Not zu begegnen, machen sich mehrmals im Jahr Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisches Pflegepersonal aus Deutschland auf, um in den Regionen Rakai und Kyotera im Süden Ugandas Hilfe zu leisten. Zusammen mit ugandischen Ärztinnen, Ärzten und Krankenschwestern werden während des 10-tägigen Aufenthalts in den Medical Camps von Celebrate Hope Ministries mehrere tausend Menschen kostenlos medizinisch versorgt.

Von Malariabehandlungen, über Blutzucker- und HIV-Schnelltests, bis hin zu chirurgischen Eingriffen wird alles behandelt, das im Camp verantwortbar ist. Häufig kommt dabei auch der eigene Hope HealthAmbulanzwagen von Celebrate Hope Ministries zum Einsatz, um Menschen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, ins Medical Camp oder im Notfall auch in das nächste Krankenhaus zu bringen. Dies geschieht immer dann, wenn eine Behandlung notwendig ist, die im Medical Camp nicht durchgeführt werden kann. Oft übernehmen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen des ehrenamtlichen Teams aus Deutschland die Kosten für die weiterführende Behandlung im Krankenhaus.

Das medizinische Team wird von weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Deutschland begleitet, welche die zehn Tage nutzen, um Imker auszubilden, die Lehrer und Lehrerinnen beim Unterricht in der Glory Christian School zu unterstützen, Patenkinder vor Ort zu besuchen, und vieles mehr.

Die Kosten für Flug, Unterbringung und Verpflegung vor Ort werden von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Deutschland selbst getragen. Die Kosten für das Medical Camp werden durch Spenden finanziert.

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie Mike Keusemann.

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